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Übertragungsweg des COVID-19 Virus - So können Sie sich anstecken

Da das neuartige COVID-19 Virus direkt von Mensch zu Mensch übertragen wird, ist der ungeschützte und enge Kontakt zu anderen Menschen der schnellste Weg für die Krankheitserreger sich zu verbreiten. Diese Gefahr geht auch von bereits infizierten Personen aus, die noch keinerlei typische Krankheitssymptome zeigen.

 

Der verbreitetste Übertragungsweg des COVID-19 Virus: mittels Tröpfchen- und Schmierinfektion

Bislang geht man davon aus, dass das Coronavirus mittels Tröpfchen- und sehr wahrscheinlich auch als Schmierinfektion übertragen werden kann. Hustet also ein Infizierter, treten Tröpfchen aus dessen Rachen- und Mundbereich in die umliegende Luft aus. Diese ausgehusteten Tröpfchen tragen das COVID-19 Virus in sich. Alle Personen, die sich in unmittelbare Nähe einer hustenden und infizierten Person befinden, sind einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Wird die kontaminierte Luft nun von gesunden Menschen eingeatmet, wurde das Coronavirus an die nächste Person weitergegeben, wo es sich im Rachenbereich weiter vermehrt.

 

Laut Wissenschaftlern fliegen diese Tröpfchen ungefähr bis zu 1,5 Metern und fallen aber auch schnell zu Boden. Die Gefahr einer Ansteckung wird bei längerem Kontakt mit anderen Menschen und einer Entfernung von unter einem 1 Meter zueinander immer größer. Denn nicht nur Husten oder Niesen führt dazu, dass Tröpfchen austreten. Auch durch das Sprechen ist eine Tröpfcheninfektion möglich.

 

Wer sich also lange mit einer infizierten Person unterhält, ohne auf den notwendigen Abstand zu achten, kann sich mit dem neuartigen SARS-CoV-2 Virus anstecken. Gesunde Personen nehmen die infizierten Tröpfchen des Gegenübers über ihre eigenen Schleimhäute des Mundes, der Nase und teilweise auch über die der Augen auf.

 

Die Übertragung des COVID-19 Virus durch Kontaktübertragung

Werden die COVID-19 Viren von bestimmten Oberflächen nicht beseitigt, können diese dort bis zu 9 Tagen überleben. Zu diesen Oberflächen zählen unter anderem Metall, Glas und Plastik. Türklinken, Haltegriffe in öffentlichen Verkehrsmitteln und Kunststoffverpackungen können also durchaus auch potenzielle Träger der Viren sein.

 

Vereinzelt wurde bei an COVID-19 erkrankten Personen auch Coronaviren in deren Stuhlproben nachgewiesen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht grundlegend erforscht, ob sich die Viren auch über den Stuhl weiter verbreiten können. Dazu müsste das Virus vermehrungsfähig sein. Allerdings gelang dieser Nachweis laut dem RKI bislang nur in einer Studie.

 

Die Luft - ein möglicher Übertragungsweg des COVID-19 Virus?

Ob das Coronavirus per Aerosol, also auch über die Luft übertragen werden kann, ist noch nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftler testeten diesen Übertragungsweg in einem Laborexperiment mittels Zerstäuben. So konnten sie nachweisen, dass sich die kleinen Teilchen schwebend bis zu drei Stunden in der Luft halten und theoretisch eingeatmet werden können. Andere Wissenschaftler äußerten bereits Zweifel an diesem möglichen Übertragungsweg, da beispielsweise ausgehustete Tröpfchen schwerer als Schwebeteilchen seien und somit schneller zu Boden sinken.

 

Laut dem RKI weisen aktuellen Forschungsergebnisse eher darauf hin, dass eine Ansteckung mit dem COVID-19 Virus über Aerosole im “normalen gesellschaftlichen Umgang nicht wahrscheinlich ist”. Trotzdem kann eine generelle Bewertung dieses Übertragungsweges momentan noch nicht abschließend erfolgen.

 

Übertragung von SARS-CoV-2 von der Mutter auf ihr Kind?

Bislang gibt es keine ausreichenden Forschungsergebnisse, die diesen möglichen Übertragungsweg des COVID-19 Virus belegen oder widerlegen. Einige Fallstudien aus China konnten bei Neugeborenen erhöhte Werte von Antikörpern nachweisen, die in der Regel nicht über die Plazenta übertragen werden. Das RKI erklärt: “In den meisten Fällen zeigen die Kinder SARS-CoV-2-positiver Mütter nach der Geburt keine Krankheitszeichen. Bislang sind nur einzelne Fälle von Erkrankungen bei Neugeborenen beschrieben, die möglicherweise Folge einer Infektion im Mutterleib sind.”

 

Möglich ist jedoch, so wie bei allen anderen in Kontakt tretenden Personen, eine Tröpfcheninfektion zwischen der Mutter und ihrem neugeborenen Kind. Für die Verbreitung des COVID-19 über die Muttermilch gibt es noch keine Belege.