Mundschutzmasken sofort kaufen



Coronavirus: Mit diesen 11 Tipps können Sie sich vor COVID-19 schützen

Um zu verhindern, dass sich das neuartige Coronavirus weiter verbreitet, ist es ratsam sich an ein paar wichtige Grundregeln zu halten. Damit bewahren Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor einer Infektion. Wir geben Ihnen 11 Tipps um sich vor COVID-19 schützen zu können.

 

1. Halten Sie Abstand zu anderen Personen

Das Coronavirus wird mittels Tröpfcheninfektion weitergegeben. Atmet beispielsweise ein gesunder Mensch die austretenden Aerosole eines bereits erkranken Menschen ein, treffen diese kleinen Partikel auf die Schleimhäute der gesunden Person. Hier siedeln sich die Krankheitserreger im Rachenraum an und vermehren sich von dort aus weiter. Die infektiösen Teilchen können beispielsweise beim Husten, Niesen und Sprechen ausgesondert werden. Zwar fallen diese auch wieder relativ schnell zu Boden. Ein längerer und enger Kontakt mit einem an COVID-19 erkrankten Patienten erhöht allerdings die Gefahr einer Ansteckung. Hält man sich aber an den notwendigen Abstand von circa 1,5m bis 2m steht man quasi nicht in der “Flugbahn” der ausgesonderten Partikel. Deshalb ist es äußerst wichtig, auf ausreichend Distanz zu achten. Das gilt natürlich auch für infizierte Personen. Haben Sie sich also bereits mit dem SARS-CoV-2 angesteckt, sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass Ihnen, sprichwörtlich, niemand zu nahe kommt.

 

2. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig und gründlich

Hände waschen ist ebenfalls eine sehr wichtige und effiziente Maßnahme, um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden. Tragen Sie dazu haushaltsübliche Seife auf Ihre Handflächen auf und schäumen Sie anschließend gründlich alle Teile Ihrer Hand ein - und zwar für ungefähr 40 bis 60 Sekunden. Um die Zeit richtig zu stoppen, können Sie alternativ auch einfach zweimal hinter einander den Refrain von “Happy Birthday” singen. Wichtig ist, ALLE Teile der Hand zu waschen. Denken Sie unbedingt daran Ihre Handinnenflächen, den Handrücken, die Fingerzwischenräume und Fingerrücken, sowie die Daumen und die Fingerspitzen zu reinigen. Anschließend spülen Sie Ihre Hände unter fließendem Wasser ab und trocknen sie mit einem frischen Papiertuch.

 

3. Den richtigen Mund-Nasen-Schutz tragen

Mit den richtigen Produkten und richtig angewandt bringen Atemschutzmasken einen sicheren Schutz - und zwar in beide Richtungen. Einerseits verhindern infizierte Personen, dass durch Husten, Niesen oder Sprechen Erreger des SARS-CoV-2 in die Umgebung abgegeben werden. Andererseits können Atemschutzmasken mit Filterfunktion fast 99% der ansteckenden Partikel abfangen und schützen somit den Träger vor einer möglichen Ansteckung. Dabei sollten Sie unbedingt auf die Wahl der richtigen Maske achten.

4. Einen engen Kontakt vermeiden

Die herzliche Umarmung, das liebevolle Begrüßungsküsschen oder den lässigen High-Five-Handschlag sollten Sie unbedingt vermeiden. Wie bereits oben beschrieben, vermehrt sich das Coronavirus mittels Tröpfcheninfektion. Zwischen Freunden und Familienmitgliedern, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, hat das Virus also sonst ein leichtes Spiel. Leider gehören zu diesen Personengruppen in der Regel die Großeltern, die Eltern, die beste Freundin und das Patenkind. So gern wie wir diese Menschen haben: Vermeiden Sie den engen Kontakt zu ihnen und schützen Sie auf diesem Wege nicht nur sich selbst, sondern eben auch Ihre Lieblingsmenschen.

 

5. Nicht zu Stoßzeiten einkaufen gehen

Wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, versuchen Sie die Stoßzeiten in den Supermärkten zu vermeiden. Zwar wird inzwischen vieler Orts darauf geachtet, dass sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in den Geschäften befinden. Eine Regelung zu einer maximalen Personenanzahl pro Quadratmeter gibt es allerdings momentan (noch) nicht. Warum dann nicht einfach antizyklisch einkaufen gehen, also dann, wenn der Laden höchstwahrscheinlich am leersten sein wird? Laut einer großen deutschen Supermarktkette sind die beliebtesten Einkaufstage der Deutschen der Samstag (57%) und der Freitag (51%). Besser eignet sich anscheinend der Dienstag. Dann besuchen nämlich nur rund ein Drittel der Deutschen die Lebensmittelläden. Zeitlich lohnt es sich die Einkäufe vormittags, zwischen 9:00 Uhr und 11:00 Uhr, oder am Nachmittag zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr zu erledigen. Um die Mittagszeit und am frühen Morgen ist hingegen eine ungünstige Zeitspanne.

 

6. Auf die Öffentlichen Verkehrsmittel verzichten

Wer kann, der sollte den öffentlichen Nahverkehr wie Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse meiden. Hier tummeln sich in der Regel mehrere Menschen auf engstem Raum. Eine Regelung zur maximale Personenanzahl pro Beförderungseinheit gibt es zur Zeit noch nicht. Und auch die Mundschutzpflicht birgt ihre Tücken. Denn dieser nützt beidseitig nur etwas, wenn das Material hochwertig und der Schutz ordnungsgemäß getragen wird. Warum dann nicht einfach auf das Fahrrad schwingen oder Laufen und dabei die frische Frühlingsluft genießen?

 

7. In den öffentlichen Verkehrsmitteln nichts anfassen

Wer es nicht vermeiden kann, sich mit den lokalen Transportmöglichkeiten fortzubewegen, der sollte sich achtsam innerhalb des Gefährts bewegen und wenn möglich nichts anfassen. Inzwischen öffnen Bahnen und Busse automatisch an jeder Haltestelle ihre Türen, sodass der Haltewunschknopf nicht mehr betätigt werden muss. Aber auch Haltegriffe und Stangen können Krankheitserregern bis zu 9 Tagen eine Heimat bieten - theoretisch. Generell kann man davon ausgehen, dass diese inzwischen regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden. Während des laufenden Betriebes ist eine ständige Reinigung der Oberflächen aber kaum möglich. Hinzu kommen die abrupten und teils starken Bremsaktionen, die einen dem Gegenüber etwas näher bringen könnten. Achten Sie also auch hier darauf, genügend Abstand zu wahren und, wenn ein Sitzplatz nicht möglich ist, einen sicheren Stand zu haben. In jedem Fall sollten Sie nach dem Aussteigen umgehend die Hände waschen.

 

8. Das eigene Gesicht nicht berühren

Es passiert so schnell und ist so gefährlich. Die Nase juckt, eine Strähne hängt ungünstig ins Gesicht oder eine Wimper verirrt sich ins Auge. Täglich fassen wir uns mehrere Male ins Gesicht. Und genau das sollte vermieden werden. Warum? Berühren wir beispielsweise eine kontaminierte Oberfläche und fassen uns dann ins Gesicht, bringen wir die ansteckenden Partikel immer näher an unsere Schleimhäute in der Nase, im Mund oder im Auge. Gelangen die Coronaviren an diese Stellen, ist die Gefahr einer Infektion fast nicht mehr auszuschließen. Da diese Bewegungen teilweise intuitiv geschehen, erfordert es viel Übung die Berührungen im eigenen Gesicht langfristig zu vermeiden. Eine gute Übungseinheit ist zum Beispiel ein tägliches 5-Minuten-Training. Versuchen Sie einmal für 5 Minuten ganz bewusst sich nicht im Gesicht anzufassen. Das ist ganz schön schwer? Keine Sorge, das geht sehr vielen so. Übung macht hier aber den Meister!

 

9.  Seien Sie sich bewusst welche und ob Sie Oberflächen berühren

Oberflächen sind die Keimherde Nummer 1. Vor allem Flächen aus Metall, Kunststoff und Glas geben den Coronaviren eine gute Grundlage auf der die Krankheitserreger einige Zeit überleben können. Befinden sich diese Oberflächen im öffentlichen Raum, ist es um so wichtiger, diese zu meiden, zu reinigen oder geschützt zu berühren. Dazu zählt beispielsweise der Einkaufswagen vom Supermarkt, die Türklinke im Hauseingang des Mehrfamilienhauses, die Haltegriffe im öffentlichen Nahverkehr und die Etagenwahlknöpfe im Aufzug. Wenn möglich nutzen Sie andere Körperteile wie den Unterarm, den Fuß oder Einweghandschuhe. Manchmal ist es allerdings unvermeidbar diese Elemente zu berühren. Und auch die PIN lässt sich beim Bezahlen schlecht mit dem Ellenbogen eintippen. Dann gilt natürlich auch hier unverzüglich und gründlich die Hände zu reinigen.

 

10. Von zu Hause arbeiten

Wenn es Ihnen irgendwie möglich ist, versuchen Sie von zu Hause aus zu arbeiten. So werden bereits zahlreiche Übertragungswege quasi im Keim erstickt. Dazu zählen beispielsweise der Arbeitsweg in der Straßenbahn, der enge Kontakt zu Kollegen oder die Berührung zahlreicher Oberflächen im Büro.

 

11. Husten- und Niesetikette beachten

Hat man bis vor wenigen Wochen beim Husten noch die Hand oder den Handrücken schützend vor den Mund gehalten, zählt diese “Schutzmaßnahme” inzwischen zu den absoluten No-Go’s in Zeiten der Coronakrise - und zwar aus zwei Gründen. Zum einen gibt die Hand keinen ausreichenden Schutz vor einer weitreichenden Zerstäubung und damit einer größeren Verteilung der Tröpfchen. Zum anderen verteilen wir die auf der Hand gelandeten Krankheitserreger nun deutlich schneller selbst - beispielsweise beim Schieben des Einkaufswagens. Eine bessere und effizientere Methode ist das Niesen und Husten in die Armbeuge. Die Fläche des Innenarms stellt eine größere Barriere für die Tröpfchenverteilung dar. Darüber hinaus beugt man sich meist instinktiv etwas nach unten - nämlich in Richtung der Beuge. So wird die Flugrichtung der Tröpfchenpartikel gen Boden vordefiniert. Zusätzlich werden Ihre Handflächen nicht kontaminiert und Sie können das Coronavirus so nicht weiterverbreiten.